Hanns Pastor und Hubert Werden „in Memoriam“ in Stolberg

Dr. Dirk Tölke bei der Ausstellungseröffnung (Foto: A.C. Oellers)

In der Ausstellung - Werke von Hanns Pastor (Foto: A.C. Oellers)

Dass Künstler aus der Aachener Region in der Nachkriegszeit wichtige Impulse für den Aufbruch in die Moderne setzten, wird wieder einmal durch die "in memoriam"-Reihe in der Villa  des Stolberger Museums Zinkhütter Hof dokumentiert.

Im Künstlerkreis der "Neuen Aachener Gruppe" um Dahmen, Götz u.a. spielten auch Hanns Pastor (1917 - 2009) und Hubert Werden (1908 - 2005) eine bedeutende Rolle. Ihnen allen gemeinsam ist die Tatsache, dass sie schon in den frühen 1950er Jahren nach Paris reisten und Anregungen der französischen Avantgarde erfuhren, was wiederum zu neuen Aktivitäten in der Heimat führte.

In der Stolberger Ausstellung, die vom Ehepaar Oedekoven, Eckhard Creutz, Dr. Burckhard Werden und Dr. Dirk Tölke eingerichtet bzw. begleitet wurde, sind von Hanns Pastor figurale und abstrakte Werke der Frühzeit sowie Foto- und Briefdokumente zu sehen, während von Hubert Werden Beispiele aus seinen diversen Schaffensperioden ausgestellt sind.

Die Ausstellung, die am 25.10.2015 eröffnet wurde, kann noch bis zum 22. November 2015 jeweils sonntags von 14:00 bis 17:00 Uhr besucht werden.